"Du zählst, weil Du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben." Dieses Wort der englischen Ärztin, Krankenschwester und Hospizgründerin Cicely Saunders gibt anschaulich die Haltung der Hospizbewegung wieder. Auch in Hamburg setzen sich viele dafür ein, Sterbenden ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Im Sinne von Cicely Saunders stehen im Mittelpunkt der Versorgung und Begleitung dabei immer der Mensch und seine Bedürfnisse und Wünsche.

Die Koordinierungsstelle Hospiz & Palliativarbeit trägt seit 2007 dazu bei, die Zusammenarbeit der ambulanten und stationären Einrichtungen der Hospizarbeit in Hamburg zu fördern. Hierzu zählen neben den rund 50 Einrichtungen auch die Hospizdienste, in denen mehr als 500 Ehrenamtliche eine wichtige Rolle bei der Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen übernehmen.
Hospizarbeit findet meist im Stillen statt. Umso wichtiger ist es, diese Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Dies haben sich die Veranstalter des Welthospiztages und der Hamburger Hospizwoche nun schon zum fünften Mal zum Ziel gesetzt. Ab dem 22. Oktober besteht wieder die Möglichkeit, sich über die Angebote der Versorgung und Begleitung sterbender Menschen zu informieren und Einrichtungen und Dienste der Hospizarbeit kennen zu lernen.
Ich freue mich, dieses Jahr als Schirmherr den Welthospiztag und die folgende Hospizwoche unterstützen zu können und danke
besonders all denen, die mit ihrem Engagement diese Woche ermöglichen.
Erster Bürgermeister und Schirmherr des Welthospiztages in Hamburg und der Hamburger Hospizwoche
Olaf Scholz